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Vorurteil: Mops will nicht lernen

"Der hat eh kein Bock auf Training", "Klein, dick faul, stur", "Mit dem kann man doch nichts machen" ... So ein Quatsch! Wenn ich das schon höre. 

 

Grisu & Maya (und teils auch Emil) sind hoch motiviert neue Dinge zu lernen und Frauchen jeden Wunsch von den Lippen abzulesen - um dann natürlich ordentlich mit Leckerlies belohnt zu werden. Nein, wir brauchen natürlich keine Maschinen, die nur machen, was wir sagen. Unsere Hunde dürfen zeigen, wenn sie keinen Bock haben und ihren eigenen Charakter ausleben. Aber Grundgehorsam und gemeinsames Training sind für uns sehr wichtig - das stärkt die Bindung und macht auch noch richtig Spaß! Außerdem schützt es den Hund. Was, wenn auf freiem Feldfeld plötzlich ein Traktor angerast kommt und sich der Hund einige Meter vor einem befindet. Mal eben "zur Seite" rufen, nach rechts zeigen und den Vierbeiner ablegen ... der Traktor fährt vorbei, Hund darf weiter laufen. Situation gebannt! 

Natürlich ist das nicht alltäglich und diese Übung gar nicht mal so einfach. Fangen wir also mit leichteren Dingen an.

 


Was seht ihr hier zum Beispiel?

 

*Euer Hund läuft neben euch her. Ihr möchtet weiter gehen und jemanden begrüßen, Hundi soll aber liegen bleiben. Ihr möchtet nicht erst stehen bleiben, "Platz" sagen und dann weitergehen. Es soll alles in einem Schwung passieren.

 

*Eure Hunde sollen liegen bleiben, während ihr euch entfernt. Anstatt zurück zu gehen und sie abzuholen ruft ihr einen nach dem anderen zu euch. Und auch nur der, der gerufen wird, kommt!

 

*Mal kein Handzeichen benutzten, sondern nur das Wort. Stellt euch kerzengerade hin, verschränkt die Arme hinter dem Rücken und sagt "Platz". Na klappt das? Oder macht ihr unbewusst eigentlich immer eine kleine Bewegung, die den Hund zum Hinlegen animiert? 

 

*Ein lustiges Spiel: Euer Hund macht abwechselnd Sitz und Platz, ein "Pfötchen" kann noch dazwischen geschoben werden. Aber: Übertreibt es nicht und gebt zwischendurch ein gutes Stück Würstchen ... oder Käse ;-)