· 

Vorurteil: Mops kläfft TV an


Kommt euch die Situation bekannt vor? Ihr sitzt gemütlich vor dem TV und schaut gerade eure Lieblingssendung. Plötzlich taucht ein Hund auf und bellt. Erstmal nichts außergewöhnliches, wäre da nicht euer treuer Freund, der wie von der Tarantel gestochen vom Sofa an den Fernseher springt und lautstark bellt. "Ach das ist normal, macht der immer", hören wir da oft. Aber ist das wirklich "normal"? Wir finden nicht. 

Warum euer Hund das macht und was die genauen Auslöser sind, können wir euch nicht sagen. Dazu müsst ihr einen qualifizierten Hundetrainer aufsuchen. Wie wir es in den Griff bekommen bzw. das Problem gar nicht erst entstehen lassen haben, aber schon. Hier also unsere ultimativen Tipps & Tricks (natürlich ohne Erfolgsgarantie):

* ... den Hund bereits ab dem Welpenalter gar nicht erst darauf aufmerksam machen, dass dort ein Hund im TV ist. Kein Scherz, das gibt es. "Och schau doch mal Fritzi, der sieht ja aus wie du" oder "Wo ist der böse schwarze Hund? Ist der im Fernseher?" (wild auf den TV zeigend) - keine Seltenheit.

 

* ... Gebelle nicht noch mit Zureden verstärken. "Der macht doch nichts, der ist ganz lieb", "Ach lass doch das Bellen, der ist doch nur im Fernseher" - bringt gar nix, kann man lassen. Im schlimmsten Fall bestärkt ihr das unerwünschte Verhalten noch. 

 

* ... den Hund auf seinen Platz verfrachten. Wird der Fernseher angebellt, den Hund kommentarlos auf seinen Platz oder seine Decke setzen. Geht dort das Gebelle weiter, auch mal mit einem scharfen "Nein" unterbinden. Vorausgesetzt der Hund kennt dieses Kommando. Der Hund sollte seinen Platz ohne eure Erlaubnis nicht wieder verlassen.

 

* ... richtiges Verhalten bestärken. Entspannt der Hund sich auf seinem Platz und bellt den Fernseher nicht mehr an, gerne eine kleine Leckerei zur Bestärkung geben. Fixiert der Hund den TV weiterhin und ist steif, bellt aber nicht mehr, sollte trotzdem nichts gegeben werden.

 

* ... dem Hund beibringen, dass ihr Situationen regelt. Hunde die verstanden haben, dass ihr gefährliche, brenzliche, neue Situationen für sie regelt und sie nichts machen müssen, sind generell gelassener und ruhiger. Ein solcher Hund wird auch den TV tendenziell eher weniger angehen, wenn er dort einen Artgenossen, Vogel, Reh, Affe oder ähnliches sieht.

 

* ... im Zweifel immer mit einem Hundetrainer reden und eine Einzelstunde vor Ort vereinbaren. 


Und so sollte es im Idealfall aussehen:


Schöne Decken und Körbchen, auf denen euer Hund liegen kann, findet ihr hier

Kommentar schreiben

Kommentare: 0